Düse für Ölbohrer aus Wolframkarbid
Produktbeschreibung*
Die Hauptfunktion einer Düse besteht darin, ein Fluid (Flüssigkeit oder Gas) durch ihre interne Konstruktion in ein bestimmtes Sprühmuster umzuwandeln, wie z. B. einen zerstäubten Nebel, einen Kegelstrahl oder ein Fächermuster, um den Anforderungen verschiedener Anwendungsszenarien gerecht zu werden.
Unter den verschiedenen Düsentypen ist die Bohrmeißeldüse eine entscheidende Komponente im Bohrkopf. Sie erfüllt wichtige Funktionen, darunter die Reinigung des Bohrlochs, die Unterstützung des Gesteinsabbaus, die Kühlung des Bohrmeißels und die Verhinderung von Verklemmungen am Meißel.
Düsen aus Wolframcarbid (Hartmetall) zeichnen sich durch außergewöhnliche Härte, hervorragende Verschleißfestigkeit und ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit aus. Dieses Material ist bestens geeignet und bewährt sich zuverlässig unter den rauen, verschleißintensiven und druckintensiven Bedingungen im Bohrloch, wie sie typischerweise bei Erdölbohrungen auftreten.
Merkmale der Wolframkarbid-Ölbohrdüse
Wolframkarbid-Bohrdüsen erreichen eine Härte von ca. 88–93 HRA und sind damit nach Diamant die zweithärteste. In Bohrflüssigkeiten mit hohem Durchfluss ist ihre Standzeit 8–15 Mal länger als die von herkömmlichen Stahl- oder Keramikdüsen.
Bohrflüssigkeiten enthalten typischerweise Chlorid (Cl⁻), Schwefelwasserstoff (H₂S), Kohlendioxid (CO₂), alkalische Zusätze und weitere Bestandteile. Wolframcarbid bietet von Natur aus eine ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit. Diese Eigenschaft lässt sich durch Anpassung der Bindemittelzusammensetzung, beispielsweise durch die Verwendung eines Nickelbindemittels, weiter verbessern.
Die internen Strömungskanäle sind präzisionsgeschliffen und poliert, sodass eine Oberflächenrauheit von Ra ≤ 0.4 μm erreicht wird. Die Maßtoleranzen der Strömungskanäle liegen innerhalb von ±
Die Düsenöffnung ist mit einem Durchmesser von 0.01 mm und einer Rundheit von ≤ 0.005 mm präzise gefertigt. Diese hohe Genauigkeit gewährleistet fokussierte Bohrflüssigkeitsstrahlen und verhindert Energieverluste durch Sprühstreuung. Die Außenmaße und Montagetoleranzen entsprechen den Industriestandards und garantieren einen spaltfreien, exzentrischen Einbau im Bohrmeißel.
Spezifikation der Wolframkarbid-Ölbohrdüse
| Material | WC + Co; gängige Güteklasse: YG6. Kann geringe Mengen an Additiven wie TiC, TaC und NbC enthalten, um die Hochtemperaturleistung und die Korrosionsbeständigkeit zu verbessern. |
| Signaldichte | 14.3 – 15.05 g/cm³ |
| Härte | HRA 85 – 93.5 (HV 1400 – 2200) |
| Oberflächenbearbeitung | Hochglanzpolieren, Sandstrahlen usw., um die Verschleißfestigkeit und die Glätte der Strömungskanäle zu verbessern. |
| Gewindespezifikationen (YS/T 1487-2021 Standard) | Gewindetyp: A, B, C (entsprechend verschiedenen Installationsstrukturen) Gewindegröße: M10, M12, M16, 9/16″, etc. Gewindetoleranz: 6H/6g (gewährleistet Dichtheit und Verbindungsfestigkeit) Gewindelänge: Passt sich der Bohrlochtiefe für die Montage des Bohrers an, typischerweise 8–15 mm. |
Typische Anwendung
Erdöl- und Erdgasexploration und -erschließung:
- PDC-Meißel-Anwendung: Hauptsächlich zur Kühlung von PDC-Schneidwerkzeugen, zur Reinigung von Bohrklein und zur Unterstützung des Gesteinsabbaus. Geeignet für hohe Drehzahlen.
- Anwendung für Rollenkegelmeißel: Spülung der Rollenkegellager, Kühlung der Zahnflächen und Verhinderung von Kugelbildung am Meißel. Geeignet für Anwendungen mit hoher Meißelbelastung.
- Anwendung des Kernbohrers: Schützt die Integrität der Kernprobe durch präzise Kühlung und Spülung.
- Anwendung des Gehäusefenster-Fräskopfes: Ermöglicht effiziente Kühlung und Reinigung in beengten Räumen und gewährleistet so die Fräsgenauigkeit.
Unkonventionelle Öl- und Gasförderung:
- Horizontale Schiefergasbohrungen: Das Bohrklein wird über lange seitliche Abschnitte transportiert, wodurch die Bildung von Bohrkleinbetten verhindert wird.
- Gasquellen in dichtem Sandstein: Durch das Hochdruckstrahlen werden dichte Gesteinsformationen aufgebrochen, um die Bohrgeschwindigkeit zu erhöhen.
- Kohleflözgasbohrungen: Schonendes Spülen mit Bohrflüssigkeit schützt die Durchlässigkeit des Kohleflözes.
- Geothermiebohrungen: Hochtemperaturbeständige Düsen (HRA ≥ 90) für Hochtemperaturformationen (150–250°C).
Häufig gestellte Fragen
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